© sumroeng chinnapan – shutterstock.com
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„Arm dran“ – Probleme mit Arm und Schulter

 

Das sogenannte Schulter-Arm-Syndrom zeigt sich meist in einseitigem Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schmerzen. Der Arm- und Schulterbereich – häufig der stärker beanspruchte – ist nicht mehr voll einsetzbar. Das stellt für viele Betroffene ein echtes Problem dar, denn viele Tätigkeiten können nicht mehr wie gewohnt ausgeführt werden.


Die Wurzel des Übels liegt meist nicht in der schmerzenden Region, also dem Schulter-Arm-Bereich und den entsprechenden Muskeln und Nerven, sondern in der zugehörigen Nervenwurzel der Halswirbelsäule.


Häufig sind auch die Nackenmuskeln stark verspannt und es treten parallel Nacken- und Rückenschmerzen auf. Fehlhaltungen zur vermeintlichen Schonung der schmerzenden Körperteile können die Verspannungen noch verstärken.


Halten die Schmerzzustände über einen Zeitraum von drei Monaten oder länger an, spricht man von einem chronischen Verlauf des Schulter-Arm-Syndroms. Muskelverspannungen und Nervenreizungen haben sich so weit manifestiert, dass das Gehirn den korrekten und gesundheitsförderlichen Einsatz der betroffenen Muskulatur „vergessen“ hat. Der Verspannungs- und Schmerzzustand ist zu diesem Zeitpunkt ohne Unterstützung von außen kaum mehr rückgängig zu machen.


Zur Linderung von Arm- und Schulterschmerzen und zur dauerhaften Entspannung der beteiligten Muskulatur und Nerven können Sie selbst viel beitragen.


Bei akut auftretenden Beschwerden sind die Dehnung der Muskulatur und der bewusste Ausgleich der vertikalen Körperhälften meist schon hilfreich.


Wenn die Schmerzen auf Muskelverspannungen durch Schreibtischarbeit zurückzuführen sind, sollten Sie auf einen ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz achten. Tisch- und Stuhlhöhe, Sitzposition und der richtige Abstand zur Tastatur sind ausschlaggebend für eine gute Haltung bei längerem Sitzen.


Wenn Verspannungen vorliegen und Gelenkentzündungen oder Verschleiß ausgeschlossen wurden, ist Bewegung grundsätzlich besser als Ruhigstellung. Bei chronischen Schulterschmerzen empfehlen sich regelmäßige Maßnahmen, um die Schulterbeweglichkeit zu verbessern und die Muskulatur im Schulterbereich zu kräftigen – gerade auch an den schmerzenden Stellen. Geeignet sind zum Beispiel gezielte Übungen für den Schultergürtel oder Massagen.


Auch vitametische Behandlungen verfolgen das Ziel, bei solchen Beschwerden die Gesundung zu unterstützen. Denn der vitametische Druckimpuls, ausgelöst an der seitlichen Halsmuskulatur, soll blitzschnell Entspannungssignale an das Gehirn versenden, welches wiederum langfristige Entspannung in den betroffenen Körperregionen herstellen kann. So soll der Negativkreislauf von Verspannung und Schmerz durchbrochen werden und Sie sind nicht mehr „arm dran“.



© staras – shutterstock.com
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Rückenschmerzen müssen nicht sein

Schmerzen im Rücken – das kennt heute fast jeder. Während manche nur ein kurzfristiges Ziehen, Drücken oder Stechen verspüren, das bald wieder verschwindet, blicken andere auf eine wahre Leidensgeschichte.

 

Die am häufigsten genannte Problemzone ist das Kreuz, also der Rückenbereich kurz oberhalb des Gesäßes. Hier baut sich beim Sitzen, Stehen und selbst beim Liegen der größte Druck auf die Wirbelsäule auf.

 

Ist die Muskulatur, die das Knochengerüst rund um die Wirbelsäule stützen soll, zu schwach ausgebildet oder stark verspannt, kann sie keine ausreichende Hilfe leisten. Die Wirbelsäule muss Last und Druck ohne die natürliche Unterstützung der umliegenden Muskulatur stemmen und hält dem unter Umständen nicht dauerhaft stand. In der Folge verändert die Wirbelsäule ihre natürliche Form, wird gestaucht, und im schlimmsten Fall droht ein Bandscheibenvorfall.

 

Doch so weit muss man es nicht kommen lassen. Eine gut trainierte und ausreichend gedehnte Muskulatur kann die Wirbelsäule – gerade im Lendenwirbelbereich – tatkräftig unterstützen. Sie wirkt wie ein zusätzliches Gerüst, das stabilisiert und entlastet.

 

Genauso wichtig wie der Aufbau und das Training der Muskulatur ist die Dehnung und Entspannung. Anspannung als Dauerzustand bringt neue Probleme mit sich.

 

Um die Rückenmuskulatur richtig aufzubauen, muss man anfangs keine Schwerstarbeit vollbringen. Regelmäßiges Aufstehen bei sitzender Tätigkeit, kurze Spaziergänge und gelegentliches Durchbeugen bei gestreckten Beinen sind zumindest ein Anfang. Mit der Zeit eignen sich Sportarten wie Schwimmen, Walken, Radfahren und ein individuell zusammengestelltes Programm im Fitnessstudio optimal, um den Rücken fit für die Belastungen des Alltags zu machen.

 

Auch in der Vitametik ist das harmonische Zusammenspiel von Belastung, Druck und Entspannung ein entscheidender Faktor. Denn nur über diesen Einklang können langfristig Entspannung und Wohlbefinden gesichert werden.

 

© Kzenon – Fotalia.com
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Sommerzeit ist Draußen-Zeit

Bewegung an der frischen Luft

Wir kennen ihn alle – den inneren Schweinehund. Er lauert im Verborgenen, und gerade dann, wenn wir uns sicher entschieden haben, aktiv zu werden, aufzustehen, uns fit zu machen – ist er da. Er greift an und hält uns fest. Auf dem Sofa, dem Stuhl oder sonst wo.

Hier unser Tipp: Im Sommer lässt sich der innere Schweinehund viel leichter an die Leine legen. Der Weg an die frische Luft wird nicht von Kleidungswechsel mit Zwiebellook unterbrochen und die Motivation, das eigene Wohlbefinden durch ein paar warme Sonnenstrahlen zu verbessern, ist schnell gefunden.

Dabei muss Bewegung an der frischen Luft auch keinesfalls immer die semi-professionelle Vorbereitung auf den Halb-Marathon sein. Schon ein relativ kleiner Aufwand ist ausreichend, um das Herz-Kreislauf-System, die Muskulatur und das Gemüt in Form zu bringen oder zu halten.

Durchschnittlich eine halbe Stunde gleichmäßiges Gehen, Gartenarbeit oder Fahrradfahren sind ein optimaler Einstieg in die feste Verankerung von regelmäßiger Bewegung in den Alltag.

Das funktioniert anfangs gut mit einem kurzen täglichen Abendspaziergang oder einem langen Spaziergang am Wochenende. Am besten macht man den zusammen mit dem Partner oder Freunden, so dass man sich bei möglicher Unlust gegenseitig motivieren kann.

Eine besonders wertvolle Form der Bewegung an der frischen Luft ist übrigens der Waldspaziergang. Die Bäume reinigen die Luft optimal und die Sauerstoffaufnahme ist besonders intensiv.

Diesen Effekt erzielt man langfristig auch mit intensiveren Bewegungsformen wie zum Beispiel Joggen, da der erhöhte Herzschlag und die beschleunigte Atmung ebenfalls mehr Sauerstoff über die Lungen in den gesamten Körper pumpen.

Da regelmäßige Bewegung und die daraus resultierende gesteigerte Sauerstoffaufnahme auch die Durchblutung der Muskulatur fördern, wird diese langfristig entspannt und leistungsfähig gehalten.

 

Deshalb finden wir Vitametiker die Bewegung an der frischen Luft auch so wichtig. Denn sie beugt Verspannungen vor und kann sie sogar abbauen. Und ein entspannter Körper ist nach dem vitametischen Ansatz in optimaler Verfassung, sich gegen negative Einflüsse zu schützen.

 

© Sergey Nivens – Fotalia.com
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Der erholsame Urlaub – So kann´s klappen

 

Entspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. So lautet zumindest unser Anspruch an die Wochen fern von Arbeitsstress, Alltagsroutine und schlechtem Wetter. Warum nur gehen unsere Ferien doch so viel öfter baden als wir selbst? Warum überschatten Streitigkeiten, Krankheit und seelische Unausgeglichenheit so häufig gerade die Zeit, in der wir auf die größtmögliche Entspannung hoffen?
Eine Paradeantwort gibt es leider nicht. Dennoch können Sie mit etwas Vorbereitung und der richtigen Einstellung erheblich zum Erfolg eines entspannten Urlaubs beitragen.

Grundsätzlich ist es wichtig, Körper und Seele eine gesunde Abwechslung aus Anspannung und Entspannung zu bieten – und das schon im Alltag. Wer ununterbrochen auf Hochtouren läuft, empfindet den Adrenalinabfall während der erzwungenen Freizeit im Urlaub sogar als zusätzlichen Stress. Die Vorbereitung auf den Urlaub beginnt also genau genommen bereits bei der Gestaltung des Alltags.

In der Vorbereitung auf den Urlaub sollten Sie auf eine gute Ausgewogenheit zwischen Plan und Improvisation achten. Erledigen Sie zum Beispiel liegen gebliebene Korrespondenz oder Arbeiten, die Ihnen während des Urlaubs die Laune verderben könnten. Einkäufe, Koffer packen, Reiseroute oder Abfahrtzeiten festlegen – das alles kann mit einigem Vorlauf organisiert werden, ohne dass die letzten Tage zuhause allzu hektisch werden.

Informieren Sie sich über Ihr Reiseziel, über Sehenswürdigkeiten, Umgangsformen und Esskultur. Lassen Sie aber auch Raum für Spontaneität. Sie sollten sich im Vorfeld darüber klar sein, ob Sie einen Aktivurlaub oder die völlige Entspannung an Pool und Strand bevorzugen, und das Reiseziel entsprechend auswählen.

Gestalten Sie die Anreise zum Urlaubsort wenn möglich als Teil des Urlaubs. Genießen Sie mit reichlich Vorlauf die Wartezeit am Flughafen oder kalkulieren Sie in Ihre Fahrzeiten mit dem Auto reichlich Zeit für Pausen ein. Ein Picknick oder Spaziergang abseits der Autobahn kann zu einem erlebnisreichen Teil des Urlaubs werden.

Einmal am Urlaubsort angekommen, kann die Zeit der Entspannung beginnen. Richten Sie Ihre Bedürfnisse nicht nach Ihren Urlaubsplänen, sondern die Pläne nach Ihren Bedürfnissen. Manchmal muss man sich bewusst vor Augen führen, dass es im Urlaub völlig egal ist, wenn man eine kurzfristige Planänderung vornimmt, weil die Alternative doch die angenehmere Wahl zu sein scheint.
Genießen Sie neue Eindrücke und die Andersartigkeit von Umgebung, Essen oder Mentalität, betrachten Sie kleinere Mängel mit Humor und schützen Sie sich vor übermäßiger Hitze.

Auseinandersetzungen in Partnerschaften treten häufig gerade im Urlaub auf, weil hohe Erwartungen an die gemeinsame Zeit gestellt werden und viel Möglichkeit zum Austausch besteht. Streit ist in Ordnung und kann Disharmonien beseitigen, wenn er geklärt und abgeschlossen wird und anschließend nicht den restlichen Urlaub überschattet.

Passen Sie Ihre Erwartungen den Gegebenheiten an. Ein Urlaub kann und sollte keine komplette Änderung des Lebensstils bedeuten. Entspannung kann dann beginnen, wenn Sie bereit sind abzuschalten und Negatives hinter sich zu lassen. Und das gilt für nah und fern.

Genießen Sie die schönste Zeit des Jahres, suchen und finden Sie Ihren ganz persönlichen „Aus-Knopf“ und laden Sie die Akkus auf für neue Herausforderungen.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit!

 

© Aleksandar Mijatovic – shutterstock.com
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Sehstörungen – manchmal mehr als Augenschwäche

 

Sehstörungen beruhen meist auf einem Problem der Augen – das liegt nahe.

Doch nicht immer hängt eine veränderte, schlechtere oder zeitweise gestörte Sicht und Sehkraft mit einem Augenproblem zusammen. Auch andere organische oder psychische Erkrankungen können sich über die Augen und das Sehen äußern.

Manche Krankheiten können regelrecht vom Auge abgelesen werden, oder die Augen können zumindest auf bestimmte körperliche Probleme hindeuten.

Augenrötungen beispielsweise sind meist ein Anzeichen für eine Bindehautentzündung, können aber auch in Zusammenhang mit Entzündungen im Rahmen rheumatischer Erkrankungen stehen.
Kleine Einblutungen sind typisch für Diabetes. Die Diabetes wiederum ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in der Altersgruppe der 30- bis 60-Jährigen.
Zeichnen sich unter den Augen Tränensäcke ab, so ist das in erster Linie ein Anzeichen für zu wenig Schlaf. Es kann sich aber auch um Wassereinlagerungen im Zuge eines Nierenleidens handeln.

Die Augen sind außerdem fraglos das Fenster zu unserer Seele. Strahlende Augen sind verlässliche Anzeichen für Gesundheit und Zufriedenheit des glücklichen Besitzers. Im Umkehrschluss lassen sich Stress und Leid meist ebenfalls unschwer an den Augen ablesen.

Und manchmal äußern sich psychische und körperliche Belastungen auch in Sehstörungen.

Eine grundsätzliche Belastung des Auges bei Stress ist evolutionär angelegt. Bei Angst, Aufregung und Stress bewirkt das sympathische Nervensystem eine Erweiterung der Pupillen, um mehr Licht durchzulassen, die Augen damit lichtempfindlicher zu machen und das Sehfeld zu vergrößern. Eine vergrößerte Pupille verringert die Schärfentiefe und erhöht damit die Möglichkeit, unterschiedliche Entfernungen besser voneinander zu unterscheiden. Dadurch können möglicherweise bedrohliche Objekte besser wahrgenommen werden. Subjektiv kann sich dies in Sehstörungen, zum Beispiel in verschwommenem Sehen oder Pünktchen vor den Augen, äußern.
Die biologische Anlage dieser Art von Stressreaktion ist jedoch auf kurze Zeiträume ausgelegt. Nach der Entschärfung der Situation sollte auch eine körperliche und geistige Entspannung zurückkehren.
Und genau die tritt in unserem modernen Alltag leider nicht immer ein.
Wenn Stresssymptome über einen längeren Zeitraum anhalten, schadet das nicht nur Psyche, Nerven und Muskulatur, sondern eben auch den Augen. Sehstörungen sind die Folge.

Nehmen Sie jedes außerordentliche körperliche Symptom an sich selber ernst und geben Sie Acht auf Ihren Körper. Er verrät Ihnen mehr über Ihr wirkliches Befinden, als Sie vielleicht denken.

© Monkey Business Images – shutterstock.com
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Vitametik – etabliert, lizenziert und erfolgreich

 

Vitametik – die ganzheitliche Behandlungsmethode für Muskulatur, Wirbelsäule und Nervensystem wird vielfach bei stress- und verspannungsbedingten Beschwerden eingesetzt. Ziel der Behandlung ist es Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskräfte zu mobilisieren, die in jedem von uns angelegt sind.

 

Das ist soweit bekannt- spätestens demjenigen, der bereits eine vitametische Behandlung genossen hat.

Doch es gibt noch weitere interessante Daten und Fakten rund um die Vitametik, von denen wir hier einige vorstellen möchten.

Die Vitametik wurde im Jahr 2000 unter ihrem markenrechtlich geschützten Namen in Europa eingeführt. Ihre Wurzeln liegen in der American Chiropractic und deren Weiterentwicklung im Bereich der Stressforschung. Die Methode der gezielt schnellen Impulsgebung an der seitlichen Halmuskulatur wurde inhaltlich bereits 1999 von Heilpraktiker Volker Hoffmann beschrieben und in seinem Buch „Vitametik – Eine Antwort auf Stress“ veröffentlicht.
Heute sind in Deutschland über 300 Experten praktizierende Vitametiker. Sie sind organisiert im Berufsverband für Vitametik e.V., der dafür Sorge trägt, dass die Methode europaweit einheitlich und qualitätskonform praktiziert wird.

Das Bildungsinstitut für Vitametik, gegründet im Jahr 1998, lehrt die Behandlungsmethode in Theorie und Praxis. Die Ausbildung zum Vitametiker erstreckt sich über etwa ein Jahr und ist gut in den Alltag einer bestehenden Berufstätigkeit zu integrieren. Voraussetzung ist nicht – wie bei anderen Heilberufen – eine abgeschlossene medizinische Berufsausbildung. Die Vitametik kann erlernt und praktiziert werden ohne Heilpraktiker oder Arzt sein zu müssen.
Die Lehrinhalte setzen sich aus physiologischen, anatomischen, psychologischen und wirtschaftlichen Bereichen zusammen.

Die Vitametik ist eine zeitgemäße und innovative Gesundheitsmethode. In Zeiten regelmäßig gekürzter Gesundheitsleistungen seitens der Krankenkassen erscheint die Mobilisierung des individuellen und körpereigenen Regenerationssystems als logische Konsequenz und gleichzeitig als unerlässlich für ein gesundes und unbeschwertes Altern.

Die Vitametiker stehen voll und ganz hinter der von ihnen praktizierten Methode.  Sie haben den Anspruch an sich selbst, ihre Klienten zu unterstützen und zu begleiten.

Das Wohlbefinden ihrer Klienten ist Ziel und Inhalt ihrer Arbeit.

© nofrost – Fotalia.com
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Wenn der Hafer sticht – Allergien sanft mildern

Sie sind ein wahres Volksleiden. Brennende Augen, laufende Nasen, Asthma und Hautjucken – fast jeder kennt Allergien in der einen oder anderen Form. Dieser mehr oder weniger folgenschwere Irrtum des Immunsystems tritt besonders in modernen Gesellschaften immer häufiger auf. In Deutschland leiden mittlerweile etwa ein Drittel der Menschen an diversen Allergien.

Im Frühjahr werden viele vom Heuschnupfen geplagt, ganzjährig leidet man unter Lebensmittelunverträglichkeiten, Kontaktallergien, Hausstaub und anderen Überempfindlichkeiten.

Die schlechte Nachricht in diesem Zusammenhang ist: Allergien sind eigentlich nicht heilbar. Sie sind genetisch determiniert und somit als dauerhafte Fehlreaktion des Immunsystems in uns angelegt.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten: Fast alle Allergien lassen sich lindern. Für einige Allergieformen steht die sogenannte Hyposensibilisierung als langfristige Symptomlinderung zur Verfügung. Der Patient wird über einen Zeitraum von gegebenenfalls mehreren Jahren steigenden Minimaldosen des allergenen Stoffes ausgesetzt, um einen Gewöhnungseffekt im Immunsystem zu erreichen und die Einstufung der relativen Harmlosigkeit des Allergens quasi zu erlernen.

Es gibt allerdings auch Allergieformen, bei denen nur die schlichte Vermeidung des auslösenden Stoffes hilft, keine Symptome zu entwickeln.

Der Markt an symptomunterdrückenden Medikamenten, den sogenannten Antihistaminika, ist groß. Unterschiedliche Wirkstoffe blockieren den Botenstoff Histamin, der die allergische Reaktion letztlich über das Gehirn in Gang setzt.

Je nach Schwere der Allergie wird auf kortisonhaltige Präparate zurückgegriffen, die reichlich Nebenwirkungen mit sich bringen können.

Die psychische Komponente bei der Linderung von Allergien kommt mehr und mehr ins Gespräch. Denn es bestehen nachweisbare Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Nervensystem. Die Befindlichkeit und die seelische Verfassung haben also tatsächlich einen Einfluss auf das Immunsystem – und umgekehrt! Man weiß von Allergikern, dass ihre Allergiesymptome für sie umso erträglicher sind, je wohler sie sich psychisch fühlen. Und umgekehrt gibt es beispielsweise Katzenhaarallergiker, die beim Anblick eines Katzenfotos schwere Niesattacken erleiden.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Stress und Anspannung sowie eine negative Erwartungshaltung können Allergien verstärken, Entspannung und Gelassenheit hingegen mildern die Symptome.

Eine zentrale Rolle bei der Wechselwirkung von Immunsystem und Psyche spielen wohl die Neurotransmitter, Botenstoffe des Nervensystems, die für die Verbindung der körpereigenen Systeme verantwortlich sind.

Die Vitametik befasst sich genau mit dieser Art der Kommunikation zwischen Gehirn, Nervensystem und den exekutiven Bereichen des Körpers und will dazu beitragen, dass der Körper die Möglichkeit erhält mit Stresssymptomen und somit eben auch Allergiesymptomen besser umzugehen.

© Gerhard Seybert – Fotalia.com
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Ich muss noch schnell – Strukturieren Sie Ihren Alltag.

 

Hat Ihr Tag zu wenig Stunden? Stapelt sich die Arbeit gleichermaßen zuhause und im Büro? Haben Sie wieder nicht alles geschafft, was Sie sich vorgenommen haben?

Viele kennen dieses moderne Stresssymptom: Es ist einfach zu viel zu tun! Zeit und Energie werden immer knapper, die Arbeit lässt sich nicht mehr bewältigen, Freizeit und Erholung kommen deutlich zu kurz, Stress und Frustration steigen kontinuierlich …

Um diese – augenscheinlich ungesunde – Spirale zu stoppen, ist das wichtigste anzuwendende Mittel: Struktur und Planung. Spontaneität ist zwar „in“ und entspricht dem Zeitgeist, doch ein bisschen „Spießer“ kann hier und da sehr hilfreich sein. Denn wer gründlich plant, wird nicht so leicht überrascht. Und auch bei der Planung gibt es wieder eine goldene Regel: Seien Sie realistisch! Und überfordern Sie sich nicht. Die Planung muss machbar sein, sonst kommt erneut Stress auf.

Hieraus ergibt sich schon der nächste wichtige Punkt zur Strukturierung Ihres Alltags: Wenn die Planung steht, geht eines viel leichter: auch mal „Nein“ zu sagen! Sie wissen, was an einem Tag zu schaffen ist, und eben auch, was nicht mehr geht. Ein gut begründetes „Nein“ vermittelt nicht etwa – wie vielfach angenommen – Unwillen oder gar Faulheit, sondern es beinhaltet durchaus Kompetenz und Verbindlichkeit. Denn ein „Nein“, gepaart mit einer sinnvollen Alternative, ist allemal besser als ein „Ja“, das schlussendlich nicht einzuhalten ist.

Eine weitere sinnvolle Struktur für Ihren Alltag ist das Delegieren. Man muss nicht immer alles alleine schaffen. Sozialer Austausch und Kompetenz leben von der Arbeitsteilung. Es bieten sich vielfach sinnvolle Verbindungen, durch die sich – gewinnbringend für alle Seiten – Zeit und Energie einsparen lassen. Sei es bei der Kinderbetreuung, der Haushaltsführung oder im Beruf. Der Teamplayer hat gegenüber dem Einzelkämpfer klare Vorteile.

Wir Vitametiker legen größten Wert auf die konsequente und dauerhafte Minimierung von Stress und Anspannung. Mit unserer transparenten Vorgehensweise möchten wir unseren Klienten die Ruhe und Klarheit vermitteln, mit der wir die vitametische Behandlung durchführen.
Also, vergessen Sie bei aller Planung nicht das Wichtigste: Nehmen Sie sich Zeit für sich! Denn Sie sind Ihre wichtigste Energiequelle.


 

© drubig-photo – Fotalia.com
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Zu viel ist zu viel – das Burnout-Syndrom

 

Der Begriff Burnout-Syndrom ist in Mode gekommen. So sehr, dass Kritiker ihn bereits als inflationär gebraucht und zu schwammig zurückweisen.
In der internationalen Auflistung von Krankheiten wird Burnout zwar erwähnt, allerdings nicht als Krankheit, sondern als sogenanntes Zustandsbild unter dem Oberbegriff „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“.

Weitgehend unstrittig ist hingegen die Definition als „Energieverschleiß und eine Form der Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen oder von außen – durch Familie, Arbeit, Freunde, Liebhaber, Wertesysteme oder die Gesellschaft kommen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt“.

Burnout ist also ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress und schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt. Und es wird deutlich, dass Burnout weit mehr ist als die ursprünglich auf den Führungsbereich der Arbeitswelt beschränkte Managerkrankheit. Denn grundsätzlich ist klar, dass jedes Individuum mit Stressfaktoren umzugehen hat. Immer mehr Menschen leiden unter hoher Arbeitsbelastung, Zeitdruck, wachsender Verantwortung bei möglicherweise wenig Unterstützung, Mobbing und der Angst vor einem Arbeitsplatzverlust.

Treffen kann der Burnout jede und jeden. Besonders gefährdet sind Menschen, bei denen intensive Beziehungen zu anderen Menschen, gepaart mit großer Verantwortung, im Mittelpunkt stehen. Im deutlichen Gegensatz zur Arbeitswelt, wie sie noch vor 20 Jahren funktionierte, leiden Arbeitende heute verstärkt unter einer andauernden Erreichbarkeit über Mail, Smartphone oder Tablet-PC und der damit einhergehenden Annahme, ständig einsatzbereit und fit sein zu müssen. Eine Abgrenzung fällt häufig schwer und wird schnell mit mangelnder Einsatzbereitschaft verwechselt.
Dabei ist genau diese Abgrenzung von Anspannung, Stress und Verantwortung eine wesentliche Hilfe bei der Vorbeugung und auch der Bewältigung des Burnout-Syndroms. Gute Ratschläge sind hier so vielfältig wie die eigentlichen Stressfaktoren selbst.

Wichtig sind vor allem drei Punkte:

  • Werden Sie sich über den Auslöser des Stresses bewusst
  • Besinnen Sie sich auf Ihre eigenen Stärken und Ressourcen
  • Sorgen Sie für ausreichend körperliche und geistige Entspannung, um die eigenen Ressourcen überhaupt wieder mobilisieren zu können

Relativ sicher ist, dass der Einzelne die Belastungssituation im Großen und Ganzen nicht beeinflussen oder gar ändern kann. Dem krank machenden Stress kann also nur durch Anpassung des eigenen Verhaltens entgegengewirkt werden.
Nehmen Sie sich beispielsweise Zeit, sich der eigenen Glücks- und Erfolgsfaktoren bewusst zu werden. Denn sie sind es, die uns Energie geben und die Lust am Leben stark prägen. Viel Arbeit führt in der Regel auch zu Erfolgen, die im Eifer des Gefechtes vielleicht gar nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Zusätzliche Energie gewinnen wir auch aus einer positiven Wahrnehmung und Grundeinstellung. Das ist allerdings meist leichter gesagt als getan. Auch für eine positive Grundeinstellung benötigt man eine gewisse Kraft und persönliche Stärke.
Wir Vitametiker unterstützen in unserer Arbeit Entspannung, Besinnung und den achtsamen Umgang mit sich selbst. Nehmen Sie sich bewusste Auszeiten und genießen Sie die Früchte Ihres Erfolgs.

Wir wünschen Ihnen nicht das Ausbrennen an, sondern das Entflammen für Ihre Aufgaben.

 

 

© Marco2811 – Fotalia.com
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Ruhepausen im Alltag – deshalb sind sie so wichtig

 

Entspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Kennen Sie das? Gerade war noch Weihnachtszeit und schon ist der Sommer da – und fast schon wieder vorbei! Die Zeit rast. Und wir mit ihr.

Dabei ist es so wichtig, auch im größten Alltagsstress manchmal kurz innezuhalten und den Moment wahrzunehmen. Denn diese Momente entschleunigen, setzen Meilensteine und machen uns wieder etwas achtsamer für die eigene Wahrnehmung und das eigene Tempo. Denn wer die eigenen Bedürfnisse kennt und versteht, erkennt Warnzeichen instabiler Gemütslagen deutlich schneller und kann zudem Widerstandskräfte aufbauen und gegensteuern.

Eine wichtige – und im Grunde einfache – Methode dieser Art von Besinnung sind die Zeiten, in denen der Mensch sich bewusst nach innen wendet und alltägliche Sorgen und Routinen ausblendet. Doch in der High-Speed-Leistungsgesellschaft mit der empfundenen Pflicht zur ständigen Erreichbarkeit über Handy und E-Mail sind Ruhepausen selten – und deshalb umso wertvoller.

Auch ist es durchaus hilfreich, eine gewisse Milde sich selbst und anderen gegenüber zu üben. Wenn man auch mal Fehler und Unzulänglichkeiten zulassen kann, senkt das den Druck und die Anspruchshaltung an sich und andere und ermöglicht eine hilfreiche Problemdistanz.

Eine Möglichkeit, Ruhephasen und somit Distanz zum Alltag und den dazugehörigen Problemen zu schaffen, ist zum Beispiel die Institutionalisierung von Annehmlichkeiten. Aus den seltenen Treffen mit Freunden kann man einen Stammtisch machen, aus dem sporadischen Spaziergang nach der Arbeit ein Fitness-Abo und aus dem Sauna-Besuch eine 10er-Karte. Wenn Sie bereits die vitametische Pflege kennen, nehmen Sie am besten regelmäßige Termine zur Entspannung wahr. Wenn Sie die Vitametik noch nicht kennen, nutzen Sie doch einfach die Suche nach Entspannung im Alltag, um von dem befreienden vitametischen Impuls für die eigene Entspannung zu profitieren.

Ein Tagesplan kann zusätzlich helfen, Entspannungsphasen fest in den Alltag einzubauen. Die bewusste Planung von Auszeiten schafft einen bewussten Umgang mit dem Bedürfnis nach Ruhe. Eine offensichtliche Platzierung von Pausen im Terminplan visualisiert das Thema und macht es somit präsenter.

Auch wenn der Terminkalender voll ist oder die Familie und Freunde sich beschweren, dass man sich zu wenig sieht: Sorgen Sie dafür, dass ein Tag in der Woche frei von Arbeit, Computer, größeren Putzaktionen und Verpflichtungen ist. Der Effekt ist spürbar, weil sich Ihr Energieniveau für einen Tag senkt und die Erholung eintreten kann.

Auch ausreichend Schlaf kann ein Wundermittel gegen Alltagsstress sein. Gönnen Sie sich nachts eine halbe bis ganze Stunde mehr Schlaf, als Sie sonst in Ihren Tagesablauf einplanen. Selbst wenn Sie der Meinung sind, nicht mehr zu brauchen, probieren Sie es für einige Wochen aus, damit der Körper seinen Schlafrhythmus umstellen kann.

Wer tagsüber die Möglichkeit hat, kann sich ein „Powerschläfchen“ gönnen. Etwa 10 bis 20 Minuten Entspannung auf dem Sofa oder auf einem bequemen Stuhl helfen dem Körper, Energiereserven zu tanken und nach dem Essen die Müdigkeit der ersten Verdauungsphase zu überbrücken.

 

 

© DasBi
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Die muskuläre Beinlängendifferenz – Grundlagentest der Vitametik

 

Als Beinlängendifferenz wird in der Medizin der mögliche Längenunterschied der Beine bezeichnet.

Da die Beine die Basis unserer Statik darstellen, kann eine große Beinlängendifferenz Veränderungen in der Körperhaltung beziehungsweise in der Wirbelsäule hervorrufen. Durch den Beckenschiefstand kommt es zu einer mehr oder weniger schwerwiegenden Skoliose, das heißt Seitwärtskrümmung der Wirbelsäule. Der menschliche Körper hat zwar Kompensationsmöglichkeiten, dennoch sind bei zu großen Beinlängendifferenzen meist schmerzhafte Veränderungen die Folge.

Grundsätzlich kann zwischen einer anatomischen und einer funktionellen Beinlängendifferenz unterschieden werden.

Anatomische Differenzen haben ihre Ursache oft in Knochenbrüchen oder sind wachstumsbedingt. Kleinere Unterschiede sind meist nicht behandlungsbedürftig. Die meisten Menschen zeigen geringe asymptomatische, also beschwerdefreie Beinlängendifferenzen. Beinlängendifferenzen bei Kindern müssen beobachtet und unter Umständen behandelt werden. Die meisten funktionellen Beinlängendifferenzen dagegen haben ihre Ursache in einer seitenunterschiedlichen Anspannung der Rückenmuskulatur. Insgesamt kommen die anatomisch bedingten Beinlängendifferenzen eher selten vor. Es kann davon ausgegangen werden, dass funktionell bedingte Beinlängendifferenzen aufgrund der zunehmenden Stressfaktoren mit der Folge von Muskelanspannungen die gesamte Bevölkerung betreffen.

 

Auch dauerhafte Fehlhaltungen bedingen oftmals eine funktionelle Beinlängendifferenz. Damit einher gehen meist ein Beckenschiefstand, Schonhaltungen und ein kompensierender Gang. Die Bein- und Rückenmuskulatur verkrampft dauerhaft, was wiederum Druck auf die Nervenbahnen ausübt. Spätestens jetzt treten körperliche Schmerzen auf.
Dem Körper die Möglichkeit zu geben, spannungsbedingte Fehlhaltungen auszugleichen, gehört zu den grundlegenden Ansätzen der Vitametik. Der dynamische Beintest zu Beginn jeder Anwendung ermittelt die muskuläre Fehlhaltung anhand der sichtbaren funktionellen Beinlängendifferenz und somit die Körperseite, auf der die weitere Behandlung auszuführen ist. Der vitametische nerval-muskuläre Impuls soll dem Körper die Möglichkeit geben, diese Beinlängendifferenz und damit die Fehlhaltung zu verringern oder ganz aufzulösen. Die Wiederherstellung des körperlichen Gleichgewichtes kann sich gleichzeitig positiv auf die seelische Ausgewogenheit auswirken. Das ist der ganzheitliche Ansatz der Vitametik.


©Armin Brecht – online seit April 2013, aktualisiert 06.10.2015